Sonntag, 20. September 2009

Nachtrag

Mittlerweile bin ich ja schon lange wieder in München und fühle mich auch sehr wohl wieder. Dennoch denke ich gerne an die Zeit zurück, die ich in St. Petersburg verbracht habe.
Gerade dann, wenn ich Bücher über die Stadt lese oder Bücher, deren Handlung dort spielt. Deshalb stelle ich kurz alle Bücher vor, die ich im Zusammenhang mit St. Petersburg gelesen habe.

Zugzwang von Ronan Bennett: Ein spannender Krimi, der 1914 in den Wirren der politischen Situation damals spielt.

Erniedrigte und Beleidigte von Fjodor Dostojewski: Ein wirklich dicker Roman. Lange habe ich an den ersten Seiten gelesen mit vielen zum Teil wochenlangen Unterbrechungen. Schließlich habe ich aber den Zugang gefunden und dann hatte ich es schnell ausgelesen. Es macht Spaß, einen Roman zu lesen, der in einem St. Petersburg spielt, das ich so nicht kennen lernen konnte (ca. 150 Jahre hindern mich). Abgesehen davon ist natürlich Dostojewski ein ganz Großer und sehr empfehlenswert. Nur warum die Handlung im Klappentext mit "Kabale und Liebe" verglichen wird, leuchtet nicht ein. Vielleicht ist auch "Kabale und Liebe" bei mir zu lange her.

Die Hauptmannstocher von Puschkin: Puschkin, DER Nationaldichter der Russen, hat hier eine schöne kleine Erzählung verfasst, die schnell und einfach zu lesen ist. Macht großen Spaß. Erstaunlich fand ich folgenden Satz in dem 1836 erschienen Buch: "Von meinem fünften Jahre an ward ich der Obhut unseres Reitknechtes (...) anvertraut, der für sein gutes Betragen - er trank nicht - zu meinem Erzieher ernannt worden war."

Die großen Erzählungen von Nikolai Gogol: Eine Sammlung von Erzählungen Gogols. Leider haben mir alle Erzählungen nicht so gut gefallen wie alles, was ich von anderen russischen Autoren gelesen habe, weil er doch auf sehr ausgefallene und realitätsferne Ideen kommt. Interessant aber auch seine hymnenartigen Beschreibungen St. Petersburgs. Hier wird das Stadtbild samt der verschiedenen Gesellschaftsschichten im 19. Jahrhundert beschrieben.

Die erzählte Stadt von Katharina Tiwald: Eine junge Studentin aus Österreich erzählt von ihrem St. Petersburg in den 00er Jahren. Sie hat noch mehr gesehen und erlebt als ich, so konnte ich noch einiges lernen. Auch sie hat Gogol, Puschkin und Dostojewski gelesen und ist auf ihren Spuren gewandelt.

Weiße Nächte, dunkle Tage Literarische Spaziergänge von Maria Marginter und Fyodor Gawrilow: Bin noch nicht ganz fertig, aber auch dieses Buch wandelt auf den Spuren von großen russischen Literaten und es macht Spaß, es zu lesen.

Montag, 20. Juli 2009

Hallo München!

Da bin ich wieder, wohlbehalten angekommen. Als ich ankam, wollte ich schon fast wieder umdrehen. Das Wetter war furchtbar. In St. Petersburg stand ich in der Morgensonne am Flughafen und fand es einfach nur toll. Toll war auch Blick aus dem Flugzeug auf die Küstenlinie der Ostsee in der Sonne.
Ich schlief ein und wurde geweckt vom Piloten, der den Landeanflug auf München ankündigte, draußen war es grau. Es regnete und ich wollte nicht aussteigen.
Am Sonntagmorgen wusste ich im ersten Moment nicht, wo ich war. Acht Wochen in einem anderen Zimmer verwirren ganz schön.
Am Sonntag war Straßenfest auf der Leopoldstraße und wir bummelten und aßen Eis. Heute war der erste Arbeitstag wieder in München und ich gewöhne mich schon wieder an das Leben hier.

Freitag, 17. Juli 2009

Auf Wiedersehen, St. Petersburg!

Ach, schade. Es war so wunderschön hier. Warum muss auch heute noch mal so tolles Wetter sein? Sonne, blauer Himmel, schöne, kleine, weiße Wolken und eine laue Brise!? Warum, machst du es mir so schwer, zu gehen?
Jedenfalls kann ich sagen, ja, mit St. Petersburg und mir ist es so gut zu Ende gegangen, wie es begonnen hat. Heute war mein letzter Tag im Büro. Nach der Verabschiedung und Geschenken (tatsächlich!) hat mich ein Kollege mit in die Innenstadt genommen mit dem Auto und es war interessant, die Strecke, die ich sonst immer durch die Metrotunnel zurückgelegt habe, mal bei Tageslicht und draußen zu sehen.
Dann bin ich zu Fuß durch die Stadt ins Apartment gelaufen. Mit einem Stop in der Filiale einer großen Modekette und habe eine nochmals reduzierte Tasche erstanden, die ich schon seit April gerne haben möchte, die mir aber immer zu teuer war. Dann habe ich wieder Koffer gepackt. Und bin noch mal gebummelt, um mich auch in Ruhe zu verabschieden. Es war ganz, ganz toll hier! Und ich habe fest vor, wieder zu kommen.
Heute sollte ich auch zeitig ins Bett gehen, denn morgen geht's früh los. Zu neuen Ufern lockt ein neuer Tag.

It's not easy to leave St. Petersburg. Today the city shows her perfect weather and I don't feel like leaving. After saying goodbye to the colleagues one of them took me to the city center by car which was interesting because I used to go this way in the underground by metro. I walked to my apartment and on the way I bought a massively reduced bag with which I am in love since april. I packed. And I walked again through the citycenter to say goodbye. I plan on coming back!

Donnerstag, 16. Juli 2009

Seltsam

fühlt es sich an, bald St. Petersburg zu verlassen. Klar, freue ich mich auf Deutschland. Aber heute kommt auch ein leichter Abschiedsschmerz dazu.
Es ist komisch, hier alles hinter mir zu lassen. Ich habe mich doch eingerichtet! Auch der "Pioniergeist" und die überwältigenden Eindrücke sind einem Alltag gewichen, in dem die Stadt eine tolle Kulisse ist und mich warm gehalten hat. Ich mag es, hier Metro zu fahren, ins Büro zu gehen, mit den Kollegen zu Mittag zu essen, einzukaufen, zu spazieren. Gut, dass man festhalten kann, dass sich eine Routine etabliert hat in meinem St.-Petersburg-Leben. Das kann man nämlich auch so interpretieren, dass ich bereit bin für neue Herausforderungen! Neue Länder, Städte, Menschen, Kulturen!
Leider weiß ich auch, dass ich eine so großartige Möglichkeit, wie die, nach Russland zu gehen für 8 Wochen, so schnell nicht mehr wieder bekommen werde.
Ich bin ein bisschen wehmütig gerade. Wehmut: Gefühl zarter Traurigkeit hervorgerufen durch die Erinnerung an Vergangenes. Trifft es doch! Obwohl ich noch da bin. Es gibt tolle Wörter in der deutschen Sprache! (immer das Gute sehen!)

Ich habe schon angefangen, Koffer zu packen.

It feels weird to leave the city so soon. I am looking forward to Germany but also a bit sad to leave everything here.
I started packing.

Tschüss kleines, gelbes Auto an der Fontanka!

Tschüss eherner Reiter, tschüss Isaakskathedrale, tschüss Bilder aus dem russischen Museum!

Dienstag, 14. Juli 2009

Dienstag, 14.07.2009

Oh lala, noch 4 mal schlafen! Dann hat Deutschland mich wieder. Mir wird ganz warm ums Herz, wenn ich an Biergärten, deutsches Bier und Brot, Kneipen, deutsches Essen, unsere Kantine am Firmenstandort (ja, sogar das!) und meine Lieben denke! Ich freue mich!

Noch ein paar Eindrücke, bevor ich mich ganz verabschiede: Habe mehrere Leute mit T-Shirts mit "München"-Aufdruck gesehen, offensichtlich mögen die Russen München auch so gern wie ich, zumindest ein paar.
Alkohol in der Öffentlichkeit zu trinken, ist verboten. Allerdings scheint das allen egal zu sein, auch den Polizisten. Manchmal sieht man Leute mit Getränken, die in Papiertüten eingewickelt sind, wohl aus diesem Grunde.
Was auch noch interessant ist: Es ist verboten, alkoholisiert Auto zu fahren. "But you know, we have this corruption in Russia", sagte ein Kollege und so kann man den Führerschein ganz einfach wieder bekommen mit dem passenden Kleingeld.


Soon I will be back in Germany. I am looking forward to German Biergarten, beer, bread, meals, pubs and of course all my dears!
Some impressions: Saw some people with "Munich"-shirts, obviously Russians like Munich as much as I do. At least some of them.
It is forbidden to drink alcohol in public but nobody cares including the police. It is also forbidden to drink and drive. "But you know, we have this corruption in Russia", a colleague told me. So you can get your driving license back quite easily with the appropriate amount of money.

Montag, 13. Juli 2009

Montag, 13.07.2009

Heute regnet es. Gestern habe ich den ganzen Tag mit Lesen verbracht (Verdammnis von Stig Larsson, sehr spannend).
Ich freue mich auf Deutschland! Zähle schon die Tage, um ehrlich zu sein.

It's raining. Yesterday I spent the day reading. I am counting the days until returning to home sweet home, to be honest.

Samstag, 11. Juli 2009

Vorletzte Woche auch rum

Jaja, so schnell geht das. Eine schöne, entspannte Woche liegt hinter mir. St. Petersburg hat mal wieder alle meteorologischen Facetten gezeigt: Regen, Wind, Kälte, grauer Himmel, Sonne, Wärme, blauer Himmel, blauer Himmel mit weißen Wolkenbergen, Sommerwetter, Herbstwetter. So ist das hier. Eine tolle Woche mit meinem lieben A. ist nun vorbei.
Mittlerweile ist Deutschland ganz nah. Fast näher als Russland. Ich habe mich innerlich schon ein bisschen verabschiedet. Letzte Besorgungen sind gemacht, Postkarten sind geschrieben, die Speicherkarte der Kamera ist voll mit tollen Fotos. Auch sind ja jetzt alle Bekannten und Freunde weg gen Heimat. Ich habe nun Zeit, die vergangenen Wochen noch einmal in Ruhe Revue passieren zu lassen. Es war großartig hier. Auch hoffe ich, dass es so gut zu Ende geht mit St. Petersburg und mir, wie es angefangen hat!

Now the last week has begun. The last week was great and relaxed. St. Pete has shown a lot of different weather (rain, cold, sun, warm, cloudy...). The week with my dear A. is over. By now Germany is so close. Nearly closer than Russia. I have already said a little goodbye to the city. Postcard are written and the camera is full with great pictures. Also all my friends are now on their way to their hometown. It has been a great time. I hope this will end as well as it has started.

Freitag, 10. Juli 2009

Freitag, 10.07.2009

Heute nach der Arbeit waren A., K. und ich einkaufen. Wir machten Bliny und aßen sie mit geräuchertem Lachs und rotem Kaviar (dem günstigen). Danach verabschiedeten wir K., der nun im Zug nach Moskau sitzt, um von dort morgen nach Turkmenistan zu fliegen.
Wenn dann morgen auch A. weg ist, bin ich die letzten Tag wirklich allein. Obwohl, meine Kollegen sind ja noch da und ab und an kann ich auch mal ganz gut alleine sein.
Nachdem ich "Meine weißen Nächte" ausgelesen habe, ist nun ein Buch dran, das keinen Bezug zu Russland hat, "Verdammnis" von Stig Larsson. In "Meine weißen Nächte" geht es um eine junge Frau, die mit ihrer Familie als Kind von St. Petersburg nach Deutschland ausgewandert ist. Es ist sehr interessant zu lesen, wie es damals vor der Perestroika gewesen sein muss. Eine Kollegin erzählte mir, sie sei vor 20 Jahren in Rom gewesen. Das muss das reinste Schlaraffenland gewesen sein in dem Moment.
Und dann erstaunt es mich wieder, dass jetzt hier der Kommerz - in meinem Empfinden - präsenter ist als in Deutschland, wo die Läden sonntags geschlossen haben (z.B.).

Today we went shopping and ate self-made bliny with salmon and caviar (the red one, the cheap one). After that we had to say goodbye to our friend K. who is now on his way to Moskow from where he will fly back to Turkmenistan. Tomorrow A. will leave and after that I will be alone. But I can manage it pretty well to be alone some time. After all, it is only one short week and I have my colleagues. I read a book about a student that emigrated to Germany from St. Petersburg during the beginning of the Perestroika. It is very interesting to read about that time and see how now the commerce and capitalism is very distinct here. Perhaps even more than in Germany.

Impressionen XIV

Hier nun ein Bild des praktischen Wodkaglases. Es fasst 0,1 l und ist DIE Lösung, wenn man unterwegs ist, den Drang verspürt, Wodka zu trinken, ein Restaurant zu teuer ist und eine Flasche zu stillos.
Sollte man mal drüber nachdenken, das auch in Deutschland anzubieten.

Donnerstag, 9. Juli 2009

Aufgabe 3

Die Auflösung ist wieder im Kommentar zu finden.

Bild I
Na, was kann das sein?








Bild II
Ein Wort, das es so auch im Deutschen gibt.








Bild III
Hier wird das Wort rechts des Baumes gesucht. Auch Deutschland sehr beliebt.

Dienstag, 7. Juli 2009

Dienstag, 07.07.2009

Noch 11 Mal schlafen und es geht wieder nach Deutschland. Oh-Oh. Gerade höre ich den Regen im Innenhof platschen und finde es im Bett sehr gemütlich. Hoffentlich kommen noch ein paar sommerliche Tage. Heute war es okay, nach der Arbeit war ich mit A. spazieren, wir tranken Cappuccino bei Segafredo (gibt's wahrscheinlich überall auf der Welt) draußen sitzender Weise und spazierten dann durch den Michailowgarten, aßen gesalzene Mandeln und gingen dann über das Marsfeld. Dort saßen wir auf einer Bank und sofort kamen Tauben. Ah, wie ich sie hasse. Die hier sind super konditioniert. Sobald sich jemand setzt, "denken" sie, es gibt was zu essen. Aber nicht mit mir! Niemals würde ich sie füttern. Viele alte Frauen hier tun das. Habe ich kein Verständnis für. Soviel zum Thema Tauben.
Wir gingen dann langsam an den Kanälen entlang wieder zu meinem Apartment. Abgesehen von den Tauben war alles sehr schön.

I still have to sleep 11 times and after that I will go back to Germany. My, my. Now I am hearing the rain falling in the courtyard and it feels cosy in my bed. Hopefully there are still some sunny days to come. Today the weather was okay. After work we (A. and me) went for a walk. We had cappuccinos at a Segafredo and went to the Michailow-garden, ate salted almonds and reached the Mars field. There we sat on a bench and immediatly there were pigeons. I hate them so much. We walked home passing by the Fontanka.

Montag, 6. Juli 2009

Impressionen XIII

Da wir heute eher gechillt haben und zum Abendessen ganz aufregend bei Pizzahut waren (ja, kulturlos, ich weiß), hier ein paar Impressionen aus den vergangenen Tagen.

As today everything was relaxed (we had dinner at PizzaHut) I want to give you some impressions of the last days.

Fiese, fiese Tauben.














Eine lustige Werbung, weiß nicht, ob die so auch in Deutschland zu sehen ist.



















Kleines, altes Auto.














Dickes, teures, neues Auto.














Polizeiauto, das aussieht, als käme es von der Front.














Eines meiner Lieblingsbilder. Ich mag die Pferde auf der Brücke, weil das Abendlicht so intensiv ist.

Sonntag, 5. Juli 2009

Impressionen XII

Auf meinem Streifzug durch St. Petersburg gestern habe ich noch ein paar interessante Dinge gesehen. Nichts Böses ahnend spazierte ich an einem Schaufenster vorbei uns musste plötzlich anhalten. WTF? Folgendes sah ich:

Die Bilder musste ich gerade ein bisschen nachbearbeiten, weil das biltzblank geputzte Fenster so spiegelte. Dennoch kann wohl jeder erkennen, um was es sich handelt. Wunderschöne drollige, putzige Porzellanbüsten von Genosse Stalin und Genosse Lenin.
Ich habe schon so viele Dinge und wenn mich Leute fragen, was ich mir wünsche, bin ich regelmäßig überfordert. Aber jetzt weiß ich, was ich brauche, was der Traum meiner schlaflosen Nächte ist: Porzellanbüsten von Diktatoren.

Weiß jemand, wo es welche von Hitler gibt? (oh, nicht politisch korrekt. Ich weiß! Obwohl letzterer ja von Ecclestone gerade für seine Entscheidungskraft gelobt wurde... WTF)

Und links oben (Stalin) kann man übrigens auch mich bzw. meine Kamera in der spiegelnden Scheibe erkennen. Also ich kann mich erkennen. Könnt Ihr es auch?

Immer wieder erstaunt mich so etwas.

When I was having a walk in the city I was really surprised to find these lovely busts of Stalin and Lenin. I am astonished that these two are still appreciated by some people and that some really want Stalin back.

Sonntag, 05.07.2009

Heute ist zwar kein warmes Juliwetter, aber es war trocken und wir gingen erstmal zum mittäglichen Kaffee und Kuchen bei meinem erklärten Lieblingskonditor (Busche) und aßen leckeres Gebäck und tranken hübschen Cappuccino.

Hier der hübsche Cappuccino. Angeblich ist diese Coffee-Art gar nicht so einfach. Ich jedenfalls freue mich immer darüber und erst recht, wenn es ein neues Motiv ist.
Danach gingen wir (mein Besuch und K. und ich) zu Gostiny Dvor, dem großen Kaufhaus, und schauten uns den Kaviar an, der dort angeboten wurde, und stellten fest, Mann, ist das teuer! Wahrscheinlich noch billiger als in Deutschland (bin mit den aktuellen deutschen Kaviarpreisen nicht vertraut, den kauft immer mein Hauspersonal), dennoch war der vor ein paar Jahren auch hier noch viel günstiger.

Danach spazierten wir - ohne Kaviar gekauft zu haben - über den Nevsky und den Liteiny Prospekt zum taurischen Garten. Dort war es seht schön, ruhig, grün und idyllisch. Als wir dann wieder am Apartment waren, waren wir ein gutes Stück zu Fuß gelaufen. Morgen muss ich wieder arbeiten, während A. und K. wohl eine Landpartie machen werden. Na prima.

Nach diesem Wochenende kann ich auch wieder ein paar Sachen abhaken. So war ich auf der anderen Seite des Nevskys, im Gostiny Dvor, im Alexander-Nevsky-Kloster und im taurischen Garten. Bleiben noch das Smolny-Kloster und die Kunstkammer, bin schon gespannt.

Today we had some coffee at my favourite café. There I took the picture of the arty cappuccino. I am always happy to see soemthing new on my coffee.
After the coffee we (k.,a. and me) went to Gostiny Dvor, a big departement store. We were looking for caviar but realized that it is quite expemsive. Okay, still cheaper than in Germany. Anyways, we did not buy any of it and continued our walk to some park.

Großes altes schönes Haus.

Museum am taurischen Garten.

Produkti mit Baum. Der Baum wächste aus dem Haus raus.

Schönes Haus, das wohl entkernt wird.

Samstag, 4. Juli 2009

Samstag, 04.07.2009

Gestern hatte ich einiges im Büro zu tun, deshalb war ich erst später im Apartment und bin dann ein bisschen bummeln gewesen. Gekauft habe ich in erster Linie Lebensmittel.
Heute habe ich ganz, ganz lang geschlafen, was auch relativ gut ging, da der Himmel bedeckt ist und deshalb nicht um 0500 Uhr schon die Sonne meinen Schlaf beendete. Ist das toll, so lange zu schlafen! Nach einem Früh- äh, Mittag-stück bin ich dann den Nevsky Prospekt mal in die andere Richtung runter gelaufen. Richtung Osten bis zum Ende, das am Alexander Nevsky Kloster liegt. Wetter war nicht so toll, angeblich 12 Grad, aber egal. Es war interessant zu sehen, dass er Nevsky auf diesem Stück noch nicht die Autobahn ist, die er hier ist. Auch war viel weniger los als auf der westlichen Seite und es gibt sehr, sehr viele Geschäfte mit Klamotten, die ich mir wahrscheinlich niemals leisten kann. Denn wenn im Schaufenster kein Preis zu sehen ist, dann "kannst du es dir eh nicht leisten", wie ein Freund mir vor Abreise sagte.

I slept until lunch-time and started a walk in the eastern direction of Nevsky Prospekt until the end of it where the Alexander-Nevsky-Monastery is located. It was very interesting to see how different this part of the Nevsky looks compared to the "western" part. Here a lot of very expensive shops are located and the street is more narrow and does not look like a motorway.

Statue vor dem Alexander-Nevsky-Kloster.

Eingang zum Kloster.

Häuser auf dem östlichen Teil des Nevskys.

Auch Häuser auf eben diesem Teil.

Plochad Wosstaniya, der Platz vor dem Moskauer Bahnhof, trennt den Nevsky.

3 Viertel... einfach so vorbei

Es ist mal wieder Zeit für einen Eintrag dieser Rubrik. 3 Viertel oder auch 75% meines Russlandaufenthaltes sind schon hinter mir. Irgendwie ein seltsames Gefühl. Weil es auf der einen Seite eine wirklich relativ lange Zeit ist, aber mir die 2 Wochen, die noch vor mir liegen, auch noch relativ lang erscheinen. Ich bin wohl gefangen im Labyrinth der Subjektivität der Zeit und der Empfindung eben dieser...
Auch habe ich mittlerweile den Eindruck, daheim doch etwas zu verpassen. Im Moment passiert einfach einiges.
Es gefällt mir hier nach wie vor sehr, sehr gut, aber eine kleine Vorfreude auf Deutschland macht sich breit in mir. Das ist schon mal eine Entwicklung seit der letzten Woche. Und insgeheim mache ich Pläne, was ich hier noch sehen muss, überlege, was ich noch als Mitbringsel einkaufen könnt, und was ich alles erledigen möchte, wenn ich wieder da bin (Friseur!). Also meine Gedanke bzgl. hier sein und bleiben und wegfahren sind durcheinander und diffus.

Now 75% of my stay here are over. This feels weird. The up-coming 2 weeks still seem to be a long time what they are not compared to the 6 weeks that have already passed. I like it here a lot but by now I am also looking forward to coming back to Germany.

Aufgabe 2

Keine Kosten und Mühen wurden gescheut, um hier wieder ein paar Wörter zu präsentieren, um zumindest die russische Schrift zu lernen. Also, los gehts! Und die Auflösung findet sich im Kommentar.

Bild I
Die Schrift links ist hoffentlich zu entziffern. Sollte dann aber relativ einfach sein. Tipps gibts deshalb nicht.



Bild II
Das hier ist schon ein bisschen schwieriger, da das Wort (bzw. die Wörter), das sich hier versteckt, französisch ist. Allerdings ist es kein sehr exotisches Wort.



Bild III
Gut, ja, das ist einfach und auch keine richtige Übung. Aber erstens sind das Wörter, die jeder kennen sollte, und zweitens finde ich es äußerst bemerkentwert, dass Moskau, Tallin und Kiev alle in der selben Richtung liegen. Da stimmt doch was nicht!

Donnerstag, 2. Juli 2009

Impressionen XI

Was auffällt:
Beige ist beliebt (wie schon erwähnt).
Auch scheinen diesen Sommer bei den Frauen Nagellack in möglichst grellen Neonnuancen sehr beliebt zu sein.
Es gibt kaum Hunde in der Stadt und dementsprechend auch kaum Hundesch***, die prominent auf den Gehwegen platziert ist.
Kabel verlaufen überirdisch und stören manchmal im Bild bei der Aufnahme von idyllischen Motiven.

Heiraten ist auch diesen Sommer sehr, sehr in. Überall wird geheiratet. Hier links sieht man ein Brautmodengeschäft. Oder auch eine Brautmodentorte, mich erinnert das Gebäude sehr an eine schöne, fette Torte. Und wenn dann geheiratet wird, mietet man sich eine schöne, fette Strechtlimo - gerne ein Hummer - und fährt durch die Stadt und macht an allen sehenswerten Orten Bildern vom Hochzeitspaar vor eben diesen. Wird also höchstwahrscheinlich ziemlich lange dauern. Manchmal gibt es auch 2 oder 3 Musiker, die immer für angenehme Blasmusik im Hintergrund sorgen.


Es gibt lustige Schilder. Dieses hier verbietet, den Hund anzuschreien (sieht doch so aus, oder?) und vom Turm zu springen. Lebensrettung auf russisch.

Donnerstag, 02.07.2009

Heute bin ich ein bisschen kaputt. Wahrscheinlich ist das der Tribut, den auch ich den weißen Nächten zollen muss. Denn wenn es so hell ist, fällt auch einem passionierten Schläfer wie mir das Einschlafen schwerer als sonst. Ein paar Tage merkt man das nicht, weil man wg. der Helligkeit auch nicht müde wird, aber irgendwann rächt sich das...
Jedenfalls merke ich, dass meine Tage hier gezählt sind. Noch 16 Mal schlafen und ich bin wieder in Deutschland.
In der mir verbleibenden Zeit möchte ich noch dem Smolny-Kloster, dem taurischen Palais und dem Alexander-Nevsky/Newski-Kloster einen Besuch abstatten. Sollte aber durchaus möglich sein.
Am Wochenende steht der nächste Besuch vor der Tür! Und er wird die ganze Woche bleiben. Freu mich schon sehr.

Mittwoch, 1. Juli 2009

Mittwoch, 01.07.2009

Und schwupps ist Juli. Warum geht das denn immer so schnell? Mitte des Jahres schon vorbei, fast der gesamte Jahresurlaub ist noch vorhanden, und wenn ich wieder nach Deutschland komme, werden die Nächte schon wieder länger.
Hier ist Sommer, er ist nicht so heiß wie daheim, aber es ist dafür um so angenehmer.

Seit dem Wochenende sagen (oder schreiben) mir immer wieder Leute, dass ich ja gar nicht mehr so lange da sei. Hm. Könnte was dran sein. Ich war bislang davon ausgegangen, dass die knapp drei Wochen, die mir noch bleiben, eigentlich relativ viel noch sind. Aber auf die vergangenen fünf Wochen zurückblickend muss ich dann doch eingestehen: AHHHHH! Nur noch zwei (2) Wochen!

Glücklicherweise habe ich alle "To Visit"s, die mir persönlich am wichtigsten waren, schon abgehakt. Nun folgt also die Kür...

PS: auch um auf diverse Anmerkungen zu reagieren: ich habe vor, mich mit meiner Kamera auf die Suche nach Hässlichkeit zu begeben, um diese dann gegebenenfalls auch hier zu präsentieren. Irgendwie ist mein Blog zu positiv, oder was meint ihr, verehrte Leserschaft?

Dienstag, 30. Juni 2009

Russisch lernen, Aufgabe I

Bild I
ist gar nicht so schwer. Links sehen wir einen Schriftzug am Fenster einer Café-Kette, der für ein bestimmtes Angbot wirbt. Na? Ideen?






Bild II
Das hier ist aber einfach, oder!?








Bild III
Was könnte das hier wohl bedeuten? Das Logo kommt uns doch bekannt vor. Hm. Und ja, es könnte sich um einen Finanzdienstleister handelt.






Auflösung im Kommentar!

Montag, 29. Juni 2009

Impressionen X

Beige. Beige ist eine so nachhaltige Impression, dass diese Farbe einen Eintrag unter dem Label Impressionen verdient. Überall lacht einen Beige an, sofern Beige lachen kann. Alles ist beige. Schuhe, Taschen, Jacken, Hosen, Röcke, Hemden, Westen, T-Shirts. Beige scheint die Lieblingsfarbe der St. Petersburger zu sein. Aber warum? Man wundert sich.

Sonntag, 28. Juni 2009

Wochenende 27.06./28.06

Am Samstag haben wir lange geschlafen und sind dann zu meinem Lieblingscafé spaziert, wo wir frühstückten. Dann bummelten wir und erstanden Schuhe im Sale. Muss auch sein. Nach einem weiteren Sparziergang machten wir Pause in einem anderen Café und aßen Piroggen. Draußen fing es an zu regnen wie aus Kübeln und so waren wir gefangen im Piroggenschlaraffenland und aßen noch mehr Piroggen. Yummi!
Wer Hefeteig mag, wird die russische Küche lieben!
Nachdem der Regen und ca. 2 Stunden vorbei waren, kauften wir noch Mitbringsel (ähm, ja, Wodka) und entspannten von den Fußmärschen im Apartment.
Später am Abend trafen wir uns mit ein paar Bekannten, die hier studieren oder arbeiten. Wir waren eine Multi-Kulti-Truppe mit Leuten aus Frankreich, Turkmenistan, Russland, Österreich, Tunesien, der Ukraine und Deutschland. Es war sehr nett und wir blieben viel länger als eigentlich geplant war. Deshalb war die Nacht auch eher kurz, denn vor der Abreise meiner Schwester wollten wir noch ins Russische Museum. Also frühstückten wir Blini mit Apfel gefüllt, besichtigten das Museum und dann begann der Krimi.
Meine Schwester sollte abgeholt werden. Niemand da. Straßen gesperrt, weil ein Marathon statt fand, dann kam der Fahrer. So weit, so gut. Nur kamen sie dann nicht voran. Ich verfiel vor meinem Handy und den SMS meiner Schwester in leichte Panik, sah sie schon alle Flieger nach Deutschland verpassen, und morgen nicht ausreisen dürfen wg. abgelaufenen Visums und dann im russischen Frauenknast sitzen! Oh, nein!
Aber der Fahrer konnte wohl sehr, sehr schnell fahren und schaffte es rechtzeitig zum Flughafen. Nachdem meine Schwester nun durch alle Kontrollen ist, schrieb sie mir eine SMS, dass alles in Ordnung ist. Ich bin sehr beruhigt.

Die 5. Woche ist rum

Gestern war dann auch schon die 5. Woche rum. Nach wie vor genieße ich die Zeit. Es war toll, wieder Besuch zu haben (Danke S.!) und die Stadt nicht nur allein genießen zu können. Ein bisschen fühlt sich der Aufenthalt wie Urlaub an.
Wenn ich daran denke, so bald wieder in Deutschland zu sein, bin ich hin- und hergerissen. Auf der einen Seite freue ich mich sehr, sehr, sehr alle meine Lieben bald wieder zu sehen. Auf der anderen Seite werde ich wahrscheinlich erstmal einen kleinen Schock bekommen, weil es dunkel sein wird, die Preise in Euro sind, Wodka teuer ist und die Supermärkte um 2000 Uhr schließen. Und die Stadt werde ich vermissen. So langsam verabschieden sich auch alle Bekannten hier, da ihre Visa ablaufen.

Samstag, 27. Juni 2009

Impressionen IX

Links sieht man einen netten kleinen Block. "Lenin lebte, Lenin lebt, Lenin wird leben" Na, da weisse Bescheid Schätzelein. Soviel zum Thema Aufarbeitung der Vergangenheit, Aufklärung und Auseinandersetzung mit der Geschichte.

Freitag, 26.06.2009

Wie schön das heute war. Ein bisschen bummeln und schauen, was der Summer Sale in St. Petersburg so kann. Leider nicht so viel, deshalb war die Ausbeute begrenzt. Die Sachen sind einfach in Deutschland billiger. Nach ein bisschen ausruhen machten wir uns auf den Weg zu einem sehr schön im Michaelipark gelegenen italienischen Restaurant, wo man entspannt auf der windgeschützten Terrasse sitzen kann. Wir aßen mit K. Pizza und Nudeln, Sorbet danach und tranken Kaffee. Es war sehr lecker und die Abendsonne kitzelte unsere Nasenspitzen.
Nach diesem ausgiebigen Mahl machten wir uns auf den Weg zur Isaakskathedrale, wo wir ein wenig saßen, um dann mit Abstechern in ein Café und eine 24/7-Buchhandlung, die auch Postkarten verkauft, am Ufer an der Schlossbrücke anzukommen und das Aufgehen der Brücke zu sehen.
Es war sehr schön und die Stadt fasziniert mich sehr.

Die Isaakskathedrale irgendwann nach 2300 Uhr.

Kurz vor Mitternacht, Galernaya Uliza.

Mitternacht in St. Petersburg am Ufer der Newa.

Freitag, 26. Juni 2009

Impressionen VIII

von meiner Schwester. Wie man sieht, das Wetter ist ein Traum. Ich musste leider arbeiten. Aber jetzt ziehen wir nochmal gemeinsam los.

Peter-und-Paul-Festung.

Fähnchen im Wind.

Eremitage.

Wasserspiel vor der Admiralität.

Admiralitaet

Donnerstag, 25. Juni 2009

Donnerstag, 25.06.2009

Es gibt viele gute Dinge heute. Zum Einen ist morgen Freitag, das heißt Wochenende. Juchu! Zum Anderen ist das Wetter sehr schön. Dann muss ich das Wochenende und das Wetter nicht alleine genießen sondern kann es mit meiner Schwester teilen. Und wir waren heute im Ballett. Es war großartig. Wir sahen "The Little Humpbacked Horse" im wunderschönen Mariinsky-Theater. Das Ballett war ein Zaubermärchen, sehr lustig, toll getanzt (und klasse Kostüme) und der kleine Junge vor uns war ebenfalls fasziniert.
Nach dem Ballett schlenderten wir heim und aßen noch zu Abend. Bei McDonald's. Ja, macht man eigentlich nicht. Aber eigentlich ist man auch nicht mal für 8 Wochen in St. Petersburg. Sachen gibt's.
Meine Schwester war in der Eremitage, musste aber auch lange auf Einlass warten.

Großes schönes altes Haus.

Abendstimmung an einem der Kanäle.

Abendstimmung am Nevsky, rechts Gostiny Dvor.

Abendstimmung an der Fontanka (Ecke Nevsky).


Mittwoch, 24. Juni 2009

Mittwoch, 24.06.2009

Wie schön. Meine liebe Schwester ist da! Hat etwas länger gedauert. Sie flog über Berlin und in St. Petersburg bei der Passkontrolle, die ewig dauerte, standen zwei Berliner Pärchen hinter ihr. Und die mopperten, dass es hier sei wie in der DDR. Aber in der DDR hätte man wenigstens einkaufen können. Einer der Männer sagte dauernd "Das war's, das wird nix mehr. Wir können sofort umkehren und den nächsten Flug zurück nehmen." Von dem Optimismus und der Gelassenheit kann ich mir noch 'ne Scheibe abschneiden.
Dann dauerte es, bis sie ihren Fahrer gefunden hat, aber letztlich ist alles glatt gegangen, und sie hat nette, hilfsbereite Russen kennen gelernt.
Wir waren ein bisschen spazieren und trafen auch zufällig Bekannte von mir. Erstaunlich, dass ich in einer Stadt mit fast 5 Millionen Einwohnern und ca. 12 Personen, die dort wohnen und die ich kenne, dennoch denen über den Weg laufe, die ich schon kennen gelernt habe.
Das Wetter ist toll und die Stadt zeigt sich von ihrer besten Seite.

Hier der Bogen vor dem Schlossplatz bei schönem Wetter. (die blöden Container stören)


Im Bogen.


Blick aus dem Bogen.


Blick von der anderen Seite auf den Bogen und das Triumphwagendingsbums.


Übrigens, wenn ich mal groß bin, möchte ich auch mal so was alles haben, einen Schlossplatz, einen Bogen, einen steinernen Triumphwagen... Ach ja.

Impressionen VII

Ich habe heraus gefunden, dass man aus Russland doch nur einen Liter harten Alkohol mitbringen darf. Hier sind die Infomationen. Gut, dass ich meinen bisherigen Gaesten gesagt habe "na klar, 2 Liter bzw. 2 Flaschen sind total im Rahmen." Was mich allerdings ein wenig verwirrt ist die Info auf der Homepage zur Einreise. Wenn ich den Wodka (max. 1l) mitbringe, muss ich dann durch den roten oder durch den gruenen Korridor? Hm.

Naechster Punkt: In Russland faengt man spaeter an zu arbeiten als in Deutschland, auch die Schule beginnt erst gegen 0900 Uhr. Das ist mir schon in England letztes Jahr aufgefallen, dass Deutschland ein Fruehaufsteherland ist.

Naechster Punkt: Es gibt keine Handyvertraege. Das wuerde naemlich nicht mit der weit verbreiteten Vorkasse zusammen passen. Deshalb kann man ueberall Automaten finden, an denen man sein Handy aufladen kann.

Naechster Punkt: Um meinen Post von gestern zu ergaenzen: Wenn ein Fleisch "Stroganoff" ist, bedeutet das, dass es geschnetzelt ist und mit einer Sauce von Zwiebel, Schalotte und saurer Sahne serviert wird. Uneinig sind sich die Quellen ueber den Ursprung des Namens. Manchmal wird es der Adelsfamilie mit dem Namen zugeschrieben. Dann manchmal mit der Begruendung einer der Fuersten aus dieser Familie habe die Armen mit diesem Mahl gespeist. Manchmal wiederum heisst es, dass der Name von dem russischen Wort fuer "schaben" kommt, da das Fleisch so klein geschnitten wurde.

Dienstag, 23. Juni 2009

Mal was wagen

und etwas "Exotisches" essen. So war ich heute Mittag mit Kollegen essen und wählte Leber Stroganoff. Hm. Schmeckt ein wenig komisch, aber okay. Ja, Innereien sind hier beliebt. Wenigstens war keine Mayo dabei.
Wetter ist gut und morgen steht schon der nächste Besuch auf der Matte. Juchu! Bis dahin werde ich entspannen und lesen.

Montag, 22. Juni 2009

Impressionen VI

... aus dem Supermarkt.

1. Mayo in allen Variationen. Bislang dachte ich, Holländer und Engländer essen gerne und viel Mayo. In Russland offensichtlich auch beliebt.


2. Krebsis. Tiefgefroren. Derartige Darbietung von Tiefkühlkost auch noch nie gesehen vorher. Werden wahrscheinlich - im aufgetauten Zustand bzw. warmen - mit Mayo gegessen. Klingt zumindest konsequent.


3. Wodka. Es gibt ja schon ein Bild im Blog. Also hier nur der Vollständigkeit halber. Ergänzend muss noch erwähnt werden, dass es in manchen seltsam sortierten Lebensmittelläden auch kleine versiegelte Gläser gibt. Gefüllt mit Wodka, was sonst!? Das ist ziemlich praktisch, wenn man alleine Wodka trinken möchte, aber aus der Flasche trinken stillos findet und gerade kein eigenes Glas zur Hand hat. Prost! (Bild von besagten Glas muss noch gemacht werden, dann aber sofort hier zu sehen)